Montag, 21. September 2009



Letztes Wochenende fand eine große Kirmes, veranstaltet von unserer Organisation, statt.

Schon die gesamte letzte Woche mussten wir Essensmarken und Lose verkaufen und all das eingenommene Geld kommt der Fundación und den Kindern zu Gute.

Am Samstag mussten wir dann erst einmal das ganze Essen vorbereiten. Denn jedes Projekt hat ein anderes Essen zubereitet, das dann eben verkauft wurde. Unser Projekt hat „Pollo al Horno“, Senfhähnchen, zubereitet, die Spezialität von unseren Köchinnen und wirklich lecker.

Also haben wir dann sicher fünf Stunden nur Tomaten und Kartoffeln geschnitten, Salat gewaschen und Erbsen und Bohnen sortiertJ

Am Sonntag musste dann alles aufgebaut werden. Alle Essensstände und Tische und Stühle.

Um 10 Uhr ging’s dann los und es war ein voller Erfolg. Es kamen wirklich viele Leute und das Wetter war auch super! (nachdem es am Tag davon Gewittert und geregnet hat)

Wir haben eigentlich die ganze Zeit nur unsere Essensmarken verkauft. Das blöde war nur, dass eine Frau Marcia und mir einen gefälschten 200-Boliviano Schein gegeben hat und wir das eben nicht gemerkt hatten. Erst später stellte sich heraus, dass er gefälscht ist. Es hat sich aber dank dem Padre ( dem Gründer der Fundación) alles geklärt.

Sonst haben Bands gespielt, Mitarbeiter der Fundación haben bolivianische Tänze aufgeführt und es gab eine große Verlosung.

Alles in allem ein echt tolles Wochenende!

Hier noch einige Bilder:


Die Vorbereitung


Der Aufbau und unsere Essensstand


Jan und Brigitte beim Versuch Essensmarken zu verkaufen :)


Die Kirmes


Traditionelle Kleidung und Tänze

Montag, 14. September 2009

Party, Disko und vieles mehr...

Hallo ihr Lieben,

da es gerade nicht wirklich etwas Neues gibt, hab ich gedacht ich stell einfach mal ein paar Bilder von unseren Wochenenden, oder besser gesagt Wochenend-Abenden, rein ;)
Die Diskos sind hier echt super und vorallem ist alles auch total billig :)
Wenn es überhaupt Eintritt kostet, dann kostet es vielleicht einen oder zwei Euro und ein Cocktail kostet auch nicht mehr als 2.50 Euro. Und vor 12 Uhr nachts geht man hier auch garnicht erst weg...
Wir sind jedes Wochenende weg und es macht immer super viel Spaß :)

Hier die Bilder:


Fertig zum Weggehen :)


So etwas kostet umgerechnet 3 Euro !!!!


Smile!


Max und Marcia und Ani


Trommler (jeden Donnerstag)

Dienstag, 8. September 2009

14. Peregrinatión a Copacabana

Hallo ihr!

Letztes Wochenende waren wir in Copacabana am Titicacasee.
Mit "wir" ist die ganze Fundación Arco Iris gemeint. Das heißt 10 Projekte und knapp 2000 Leute!
Jedes Jahr im September findet diese Pilgerung nach Copacabana an den Titicacasee statt.

Bereits letzten Montag mussten wir 200 Süßigkeitenpäckchen für die Kinder packen. Am Freitag ging es dann weiter und wir mussten 2000 Brötchen mit Wurst belegen und weitere 2000 Brötchen mit Hühnchen (inklusive Knochen und all dem). Danach mussten noch alle Getränke in den LKW gepackt werden...

Samstag morgen ging es dann um halb 7 los. Ich musste mich mit einem der Lehrer um neun kleine Zweitklässler kümmern. Insgesamt waren wir 40 Busse (!!!) und alle voll besetzt. In unseren Bus hätten eigentlich nur 29 Leute gepasst, wir waren allerdings 48, was bedeutete, dass wir immer zu dritt auf zwei Sesseln saßen und selbst vorne welche im Gang saßen.
Außerdem hat jeder eine Mütze bekommen. Da unsere Organisation "Fundación Arco Iris" heißt, was Regenbogen bedeutet, hatte jedes Projekt eine andere Mützenfarbe bekommen, sodass es bei der Pilgerung aussah wie ein Regenbogen.

Als wir dann also in Copacabana angekommen waren sind wir alle (natürlich nach Regenbogenfarben sortiert) in die Stadt eingepilgert. Wir haben gesungen und hatten Plakate für die Jungfrau Maria dabei.

Geschlafen hat ein Teil in einem alten Kloster und der andere Teil in einer Schule.
Die Räume waren zwar alle sehr klein für die vielen Personen, die in diesem Raum schlafen mussten, aber es ging schon. Letztendlich musste ich dann aber auf dem Steinboden schlafen, weil nicht genügend Matratzen vorhanden waren. Die Nacht war auf jeden Fall ein Erlebnis, was man nicht alle Tage macht.

Als es dann dunkel wurde sind wir alle wieder vom Strand zur Kirche gepilgert. Alle hatten Lampingons (natürlich auch in Regenbogenfarben) und wir haben wir haben gesungen. Sah ganz schön aus.
Danach sind die kleineren Kinder zu einem Clown gegangen. Für die Größeren fand eine "Disko" statt und alle haben getanzt.

Am Sonntagmorgen dann mussten wir um 6 Uhr aufstehen und wir sind alle auf einen Berg gestiegen, von dem man natürlich eine super Sicht auf den Titicacasee und die aufgehende Sonne hatte. Der Aufstieg war zwar anstrengend, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Sonst waren wir am Strand und die Kinder haben gespielt. Zum Mittagessen gab's dann super leckere Forelle und um zwei ging es dann auch schon wieder zurück nach La Paz!

Insgesamt ein echt schönes, aber auch sehr sehr stressiges Wochenende! Aber so etwas macht man nicht alle Tage und wir haben es alle genossen mit der ganzen Fundación unterwegs gewesen zu sein!

Hier sind einige Bilder von dem Wochenende in Copacabana!

Viele liebe Grüße aus La Paz!
Krisi


Brötchen, Hühnchen und die Getränke


Unser Bus: "Bus Nr. 16- Centro Betania"


40 Busse hintereinander !!!


Gonzalo und unsere Zweitklässler, Marcia und ich mit unseren super Mützen!


Copacabana und die Kathedrale


Der Berg, auf den wir Sonntagmorgen gestiegen sind


Der Titicacasee


Pilgerung in die Stadt zur Kathedrale


Unser Schlafraum und die "Toilette"


Pilgerung bei Nacht


Der Clown und einige der Voluntäre in der "Disko"


Morgens am Titicacasee


Heimfahrt

Sonntag, 30. August 2009

Deathroad !!! Die gefährlichste Straße der Welt!

So, hier gleich der nächste Eintrag :)

"Deathroad"- eine der gefährlichsten Straßen der Welt!
Ja, wir haben's überlebt! :)

Die Deathroad hier in Bolivien gilt als eine der gefährlichsten Straßen der Welt, ist aber auf der anderen Seite auch absolutes Touristenziel. Es gibt unglaublich viele Agenturen, die diese "Fahrradtour" anbieten.
Also haben auch wir uns gestern morgen um 6.15 Uhr aufgemacht und sind mit dem Bus nach La Cumbre gefahren. Das ist ein Ort auf 4700 Metern Höhe und von dort aus startet man mit dem Fahrrad.
Da oben ist es echt kalt und dort wächst absolut nichts. Die ersten zwei Stunden fährt man dann auf einer geteerten Straße, wo auch Verkehr herrscht. Das ist ganz angenehm, der zweite Teil dann jedoch, die eigentliche "Deathroad", ist dann doch gefährlicher und man muss sich echt konzentrieren.
Die Straße ist zwar breit genug, allerdings liegen überall Steine und Kies und man fährt direkt am Abgrund. Dort geht es wirklich Kilometerweit nach unten.
Aber die Landschaft ist wirklich atemberaubend. Und das tolle ist auch, dass je weiter man nach unten fährt, es immer wärmer wird. Überall Pflanzen und Vegetation und super warm (was mal eine tolle Abwechslung zu La Paz war ;) )
Nach ungefähr 4 1/2 Stunden sind wir dann alle heil unten auf 1200 Metern angekommen. Wir waren zwar alle kaputt aber auf der anderen Seite auch echt glücklich, denn es war echt ein Erlebnis.
Und bis auf zwei Stürze ist auch nichts Weiteres passiert.
Unten angekommen ging es dann direkt in ein Hotel und dort sofort in den Pool! :) Hat sich angefühlt wie Sommerurlaub. Danach gab es dann noch ein leckeres Buffet und dann ging es aber auch schon wieder zurück nach La Paz!

Es war wirklich ein Erlebnis und ein echt schöner Tag!
Hier einige Bilder:


Die Deathroad


Die Landschaft




Hannah, Jan und ich und Marcia und ich


Gruppenfoto


Danach: Kaputt aber glücklich!


Das Hotel